PROJEKTPARTNERINNEN

© Barbara Mair

Mag. Dr. Andrea B. Braidt, MLitt. (*1971) ist Film- und Medienwissenschafterin mit Forschungsschwerpunkten in Gender/Queer Film Studies, Filmgenreforschung und artistic research studies. Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft und Geschlechterforschung in Innsbruck und Newcastle-upon-Tyne (UK), Forschungsaufenthalte in Deutschland, den USA und Kanada, Gastprofessur an der CEU in Budapest, seit 2004 Senior Scientist am TFM Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Universität Wien. 2011-19 Vizerektorin an der Akademie der bildenden Künste Wien, seit 2018 Präsidentin von ELIA, seit 2020 Vorsitzende des Kuratoriums der Albertina. „Wie können Europas Kunsthochschulen politisch handeln?“ In: Wimmer, M. (Hrsg.) Kann Kultur Politik? Kann Politik Kultur? Warum wir wieder mehr über Kulturpolitik sprechen sollten. Berlin: De Gruyter 2020, S. 20-30.

© Studio Menarc

Prof. Dr. Susanne Foellmer ist Professor in Dance Studies am Centre for Dance Research der Coventry University. Forschungsschwerpunkte liegen in ästhetischer Theorie, Körperkonzepten und Gender im zeitgenössischen Tanz, in der Performancekunst und in der Weimarer Zeit, im Verhältnis von Tanz und ‚anderen‘ Medien sowie in der Zeitlichkeit, Geschichtlichkeit und Politizität von Tanz. Aktuell befasst sie sich mit Choreographie als Modus des Strukturierens sowie Analysierens von Machtverhältnissen in sozialen Bewegungen (Proteste). Von 2014-2018 war sie Leiterin des DFG-Forschungsprojekts ÜberReste. Strategien des Bleibens in den darstellenden Künsten. Aktuelle Publikationen umfassen u.a.: S. Foellmer: Performing Arts in Transition. Moving Between Media (Hg., mit M. K.  Schmidt und C. Schmitz), Abingdon: Routledge 2019; ; S. Foellmer: On Remnants and Vestiges. Negotiating Persistence and Ephemerality in the Performing Arts. Abingdon: Routledge, im Erscheinen (2021).

© Katharina Gossow

Prof. Dr. Elisabeth Holzleithner, Professorin für Rechtsphilosophie und Legal Gender Studies, Vorständin des Instituts für Rechtsphilosophie und Sprecherin der interdisziplinären Forschungsplattform GAIN – Gender: Ambivalent In_Visibilities (https://gain.univie.ac.at/) an der Universität Wien. Gastprofessur für Legal Gender Studies an der Universität Zürich im WiSe 2006/07; Gastlehrende u.a. an der Central European University. Forschungsschwerpunkte: Rechtsphilosophie und politische Philosophie mit Schwerpunkten in Menschenrechten und Gerechtigkeit; Legal Gender & Queer Studies; Law, Literature and Popular Culture. Neuere Publikationen: Menschenrechte Queer Gelesen (hgg. mit Michael Krennerich), Themenschwerpunkt der Zeitschrift für Menschenrechte 2020/01; Konsum aus Perspektive der Legal Gender Studies, in: Helmut Heiss/Leander Loacker, Grundfragen des Konsumentenrechts, Zürich: Schulthess Verlag 2020, 109-148; Geschlecht als Anerkennungsverhältnis: Perspektiven einer Öffnung der rechtlichen Kategorie im Zeichen gleicher Freiheit, in: Jahrbuch des Öffentlichen Rechts der Gegenwart. Neue Folge, 357-385. Weitere Informationen: https://homepage.univie.ac.at/elisabeth.holzleithner/

Prof. Dr. Bettine Menke, Studium der Philosophie und Germanistik an der Universität Konstanz, Promotion 1988. Habilitation 1996, Lehrtätigkeit an der Universität Konstanz, Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder, der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/Main und der Philipps-Universität in Marburg. Seit 1999 Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt. Als Senior Fellow am IFK hat sie 2020 das Projekt „Babellonisches. Die vielen Sprachen in der Sprache, die ich spreche oder schreibe“ geleitet.“ Forschungsschwerpunkte: Literatur- und Texttheorie, Dekonstruktion, Rhetorik, Gender Studies, Gedächtnis, Schrift, Bild, Klang und Stimme, poetische und sakrale Zeichenordnungen, Witz und Theater. Publikation in Vorbereitung: Einfall, Zufall. Die Gabe des Witzes (Arbeitstitel), Fink Verl, 2020/21.

Dr. Julia Prager: Studium der Komparatistik, Kunstgeschichte und Amerikanistik an der Universität Innsbruck. Promotion 2012 ebendort sowie an der FU Berlin. Zwischen 2009 und 2017 Tätigkeiten als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Innsbruck und Post-Doc-Stipendiatin (Christoph-Martin-Wieland) an der Universität Erfurt. 2017 Fellow der IFK Sommerakademie. 2017-2019 Open Topic Postdoc an der TU Dresden. Seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur Medienwissenschaft und NdL / SFB 1285 „Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung“ an der TU Dresden. Seit Oktober 2019 Leitung des DFG-Netzwerks „Versammeln. Mediale, räumliche und politische Konstellationen“. Forschungsaufenthalte an der FU Berlin und an der Sorbonne Nouvelle, Paris 3. Forschungsschwerpunkte: Anderssprachigkeit, Andersklanglichkeit und Andersstimmlichkeit in Theater und Literatur (18 Jh.-heute); Relationenbildende Dynamiken (medial, räumlich, politisch) in Theater, Performance und Protest; Herabsetzung und Interdependenz. Aktuell: Was bleibt von Fragmenten einer Sprache der Liebe (hgg. mit Peter Clar, Turia + Kant 2021).

Prof. Dr. Ruth Wodak, Em. Distinguished Professor of Discourse Studies (Diskursforschung), Lancaster University (UK) und o. Univ. Professorin i.R. für Angewandte Linguistik, Universität Wien. 1974 subauspiciis an der Universität Wien promoviert, 1980 habilitiert, und 1991 als ordentliche Professorin an die Universität Wien berufen. 2004 personal chair als distinguished professor an der Lancaster University. Neben mehreren anderen Preisen erhielt sie den Wittgenstein Preis für Elite WissenschaftlerInnen (1996), das Große Silberne Ehrenkreuz für Verdienste um die Republik Österreich (2011), und den Lebenswerk Preis des Frauenministeriums (2018). Im Juni 2021 erhält sie den Bruno Kreisky Preis für ihr publizistisches Gesamtwerk. Forschungsschwerpunkte: kritische Diskursforschung, Sprache und Politik (Populismusforschung), Identitäts- und Vergangenheitspolitik, Gender Studies, Migrationsforschung, und linguistische Vorurteilsforschung zu Rassismus und Antisemitismus. Rezente Buchpublikationen: Politik mit der Angst. Die schamlose Normalisierung rechtsextremen und rechtspopulistischen Diskurses. Konturen 2020.